Eine selbst entwickelte Testmethode für die drei Eigenschaften der Grauguss-Schaumbeschichtung (Schmelzfähigkeit, Hochtemperaturfestigkeit, Atmungsaktivität), kombiniert mit kostengünstiger Ausrüstung und einfachen Bedienschritten:
1. Zweck des Schalenschältests: Testen der Schwierigkeit, dass sich die Beschichtung nach dem Gießen von der Oberfläche von Gussteilen ablöst.
Methode: Probenvorbereitung:
1. Stellen Sie aus EPS einen 50 × 50 × 10 mm großen Testblock her, tauchen Sie die zu testende Beschichtung ein und trocknen Sie sie für den Standby-Modus.
2. Den Testblock in trockenen Quarzsand einbetten und das Gießen in einem Hochtemperaturofen simulieren (bei Grauguss auf eine Gießtemperatur von ca. 1400 °C erhitzt und 5 Minuten gehalten).
Testschritte: Klopfen Sie nach dem Abkühlen leicht mit einem Metallstab auf die Oberfläche des Gussstücks und beobachten Sie, wie sich die Beschichtungsschicht ablöst. Bewertungsstandard: Ausgezeichnet: Automatisches Ablösen der Beschichtung >90 %;
Gut: >80 % Ablösung nach leichtem Klopfen;
Schlecht: Es muss mit Gewalt abgekratzt werden.
Kernpunkt: Wenn die Beschichtung Bentonit oder Fasern enthält, sollte auf die Hochtemperatursintereigenschaften geachtet werden, die durch eine Anpassung des Verhältnisses von Zuschlagstoffen (z. B. Quarzmehl) zu Bindemitteln verbessert werden können.
2. Hochtemperaturfestigkeit
Zweck der Prüfung: Bewertung der Antiriss- oder Abblätterfähigkeit von Beschichtungen bei hohen Temperaturen.
Methode: Probenvorbereitung: Tragen Sie die Beschichtung auf ein Metallgewebe (z. B. Drahtgeflecht) auf, um eine 2–3 mm dicke Beschichtung zu bilden. Nach dem Trocknen in 50 × 10 mm große Streifenproben schneiden.
Testschritte:
1. Legen Sie die Probe in einen Hochtemperaturofen, erhöhen Sie die Temperatur auf 1000 ° C (simulieren Sie die momentane Temperatur des Kontakts mit geschmolzenem Eisen) und halten Sie sie 10 Minuten lang.
2. Beobachtung nach dem Ausbau: keine Risse: ausgezeichnete Hochtemperaturfestigkeit; Kleinere Risse: akzeptabel; Pulverablösung: Hochtemperaturbindemittel (z. B. Kieselsol oder Aluminatzement) müssen hinzugefügt werden. Alternative Lösung: Verwenden Sie feuerfeste Steine als Untergrund zum Auftragen der Farbe und führen Sie nach dem Hochtemperaturbrand einen Kratztest durch (Härte ≥ 3H ist geeignet).
3. Zweck der Atmungsaktivitätsprüfung: Messung der Fähigkeit der Beschichtung, Gas durchzulassen und Porosität im Gussstück zu vermeiden. Einfache Methode: Gerät: Glasrohr (Innendurchmesser 20 mm, Länge 300 mm), mit einem Metallgeflecht, das die Beschichtungsschicht am Boden stützt (zur Herstellung einer 1–2 mm dicken Probe). Platzieren Sie das feste Glasrohr senkrecht und schließen Sie darunter ein U-förmiges Wasserdruckmessgerät an.
Schritte:
1. Führen Sie einen konstanten Luftdruck von der Oberseite des Glasrohrs ein (mit einer Luftpumpe oder einem Ballon, mit einem Druck von 0,1 MPa).
2. Messen Sie das Gasvolumen, das pro Zeiteinheit durch die Beschichtung strömt (unter Verwendung der Unterwasser-Gassammelmethode zur Messung der Blasengeschwindigkeit).
Berechnung: Atmungsaktivität = Gasdurchflussrate (ml/min)/(Beschichtungsfläche x Druckdifferenz). Referenzwert: Die Durchlässigkeit der Graugussbeschichtung muss im Allgemeinen größer als 50 sein (Einheit: cm³ · cm/(cm² · min · Pa)).
Achtung: Wenn die Blasenbildung zu hoch ist, muss der Faser- oder Folienanteil (z. B. Glimmer) in der Beschichtung erhöht werden, um die Atmungsaktivität zu verringern.
Zusammenfassung der selbst erstellten Eckpunkte und Vorschläge zur Materialanpassung:
Schlechte Häutungsfähigkeit? Reduzieren Sie Hochtemperaturbindemittel und erhöhen Sie Graphitpulver oder Talkumpuder. Geringe Hitzeintensität? Fügen Sie Kieselsol (3–5 %) oder Aluminatzement hinzu.
Unzureichende Atmungsaktivität? Fügen Sie 0,1–0,3 % Holzfasern hinzu oder passen Sie die Partikelgröße des Zuschlagstoffs an (grobe Partikel zur Verbesserung der Atmungsaktivität).
Sicherheitshinweis: Tragen Sie bei Hochtemperaturexperimenten Schutzhandschuhe und eine Gesichtsmaske, um Verbrennungen zu vermeiden.
Mit den oben genannten Methoden kann die Leistung von Beschichtungen kostengünstig bewertet werden, was für kleine Gusswerkstätten oder Labore geeignet ist. Für genauere Daten kann eine weitere Kalibrierung in Verbindung mit Industriestandards wie JB/T 9226-2008 durchgeführt werden.